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Schwarzkümmel

Nigella sativa L.

5.02.03.1015

Der Schwarzkümmel ist eine alte Kulturpflanze, die in Westasien und Nordafrika heimisch ist. Das Öl der Samen gilt durch den hohen Gehalt an zweifach ungesättigten Fettsäuren als besonders wertvoll und ist als Nahrungsergänzungsmittel im Handel. In Vorderasien und Ägypten werden die Samen wegen ihres pfeffrig-aromatischen Geschmacks zum Würzen von Gebäck verwendet, gelten dort aber auch als Allheilmittel.

In der Volksheilkunde wurden sie ehemals gegen Blähungen und auch zur Förderung der Milchbildung bei stillenden Müttern verwendet.

 

Wirkstoffe: Bis 40 % fettes Öl mit über 50 % Glyceriden der Linolsäure und 20-40 % der Ölsäure; ätherisches Öl

 

Anbau: Einjährig, Höhe 30-50 cm. Aussaat von März bis April an Ort und Stelle. Reihenabstand 30 cm, Samen 1-2 cm mit Erde bedecken.

Schwarzkümmel ist recht anspruchslos. Er bevorzugt humose, kalkhaltige Böden und einen warmen, sonnigen Standort.