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Echter Steinklee

Melilotus officinalis (L.) Lam.

5.02.03.1007

Verwendet werden die getrockneten Blätter und Blüten­stände (Meliloti herba) oder der Extrakt bei Venenerkrankungen, Wadenkrämpfen etc.

 

Wirkstoffe: Der Steinklee enthält Cumarin­glykoside, aus denen beim Trocknen u.a. das nach Wald­meister duftende Cumarin ab­gespaltet wird; ferner Flavo­noide, Triterpensaponine, Schleim. Der Cumaringehalt der Pflanze schwankt stark. Bei zu hoher Dosierung kann es zu Kopfweh und Schwindel kommen.

 

Hausmittel: Früher hat man in manchen Gegenden das getrocknete Kraut des Steinklees als Mottenschutz in den Wäscheschrank gelegt.

 

Anbau: Zwei- bis mehrjährige krautige Pflanze. Der Steinklee blüht erst im zweiten Jahr nach der Aussaat.
Höhe 30-150 cm.  Von April bis Mai an Ort und Stelle säen. Blütezeit ca. von Juni bis September. Wächst wild auf trockenen Unkrautfluren und an Wegrändern.

Steinklee hat Wurzelknöllchen mit Stickstoff oxidierenden Bakterien und „düngt“ dadurch den Boden.

 
Unser Tipp: Wichtiger Nektar- und Pollenspender für Bienen und Schwebfliegen!